Revolution Saints – First/Debut

Wen wundert es wenn „Revolution Saints“ vertraut klingen? Das liegt an Bassist Jack Blades, der als Sänger von Night Ranger und Gründungsmitglied von den Damn Yankees an der Seite von Tommy Shaw (Styx) bekannt wurde. Gitarrist Doug Alrich war ein langjähriges Mitglied von Whitesnake und Schlagzeuger Deen Castronovo bearbeitet die Felle bei Bad English und Journey.

Auf ihrem Debut Album sind die Einflüsse der Mutterschiffe unüberhörbar. Deen Castronovo’s Stimme – die in einigen Passagen an den ehemaligen Journeysänger Steve Perry erinnert – schiebt die Songs unwiderstehlich Richtung Journey. Natürlich auch weil seine Bandkollegen Neal Schon und Arnel Pineda bei on “Way Of The Sun” und “You’re Not Alone” als „Sahnehäubchen“ agieren.

Das Trio Alrich, Blades und Castronovo braucht die Beiden aber nur als Gäste. “Dream On” startet mit einer Prise Santana um kurze Zeit später in den Hard Rock abzubiegen. Castronovo’s Stimme, ein Chorus der die Damn Yankees auferstehen lässt und ein rauchendes Alrich Solo sind die Mosaiksteine eines „Revolution Saints“ Songs, so wie “Turn Back Time”. Wer sagt, dass der Melodic Rock tot sei sollte sich dringend dieses Album gönnen.

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