Ari Hest – Break-In

Ari Hest – Break-In

Post aus Brooklyn/New York – Inhalt: DasAlbum „Break-In“ von Ari Hest.
Der erste Eindruck: Akustischer radiofreundlicher Pop der  (wenn man unbedingt Schubladen bedienen will) von der Stimmung her etwas an John Mayer’s Debut erinnert. Eine markante, unverwechselbare Stimme mit dem gewissen Etwas und eine luftige Instrumentierung – schon hört man beim Opener „When and if“ genauer hin. Ari’s sonore Stimme gleitet mühelos bis ins Falsett ohne gequält zu klingen. Der Song fesselt von der ersten Sekunde und macht Lust auf mehr. Rockiger geht es auf „So slow“ zur Sache. Ein gitarrengetriebener Cabriosong als Singleauskopplung.

„Here is an empty room, Filled with an empty man“ eine Textzeile aus dem soften „Leaving her alone“. „Big Ben“ eine Story über einen Freund der gerade schwere Zeiten durchlebt, groovt wunderbar perkussiv zum Sound von Gitarre, Dobro, Cajon, Drums und Bass.

Mitchell Froom, Ehemann von Vonda Shepard (siehe Ally McBeal und Michael Ruff) hat die CD sauber produziert. Die Songs wurden weitestgehend in Froom’s Studio, einer umgebauten Garage in Santa Monica aufgenommen. Es macht Spaß immer wieder etwas Neues zu entdecken, die Songs haben Charme und einen Haken an dem man sich „festhängen“ kann.


„I’ve got you“ wurde in Ari’s Heimat New York aufgenommen und produziert. Für mich ein weiteres Highlight der CD. „Tell me you care – tell me you’re listening – tell me that it’s me that you are missing – tell me I mean something more – than anyone before“ – wunderbar sentimental, etwas schmaltzy aber einer der schönsten Lovesongs des Jahres 2007.

Break-In ist keine Party CD – eher etwas für eine lauen Sommerabend.

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